Bei Minus zehn Grad zweimal im Freien Umziehen und das Risiko von allfälligen Kenterungen auf der doch nicht ganz einfachen Strecke (Uttigerschnelle, etc.) war nicht verantwortbar. Als Ersatzstrecke wurde die Fahrt von Büren bis nach Solothurn ins Bootshaus bestimmt.
Trotz wunderbarem und sonnigem Wetter mussten sich die Kanuten auch auf der ruhigen Aare sehr warm anziehen. Paddelhandschuhe, warme Kopfbedeckung und Halsschal waren Pflicht. Trotzdem sorgte die kalte Bise bei einigen der Paddler und Paddlerinnen für kalte Finger oder kalte Ohren. Auch trainingstechnisch wurden alle gefordert. Durch die aktuell kaum vorhandene Strömung und den Gegenwind dauerte die Fahrt statt wie gewohnt ca. 1h30 diesmal deutlich länger.
Sehr geschätzt wurde die kurze Zwischenverpflegung (heisser The und Guetzli) durch die Familie Mosimann beim Bootssteg des Kanuklubs in Grenchen.
Leider nahmen ausser den Athletinnen und Athleten des Kanu-Leistungszentrums nur wenige andere SKF-ler an dieser Fahrt teil. Kanufahren ist schon lange eine Ganzjahressportart und mit dem neuen Bootshaus ist auch eine warme Garderobe und eine heisse Dusche am Ziel vorhanden. Mit der richtigen Ausrüstung ist es auch bei kalten Bedingungen eine erlebnisreiche Fahrt. Ich habe sie auf jeden Fall trotz etwas kalten Fingern sehr genossen und viele schöne Begegnungen unterwegs gehabt.
Herzlichen Dank auch an Phillippe Bürki für die Chauffeurdienste!