“Hochwasser auf der Ardéche!”.
Aufgrund starker Regenfälle stieg der Pegel der Ardéche am Donnerstag vor dem Marathon von den normalen 35 - 50 Kubik auf über 400 Kubik. Das KLZ-Team erwartete eine Absage des Wettkampfs. Da der Pegel am Freitag wieder am sinken war, fuhren sie um 7 Uhr trotzdem los Richtung Frankreich. Schon bald war klar, dass der Rush, das kurze Rennen am Freitag abgesagt werden muss. Dafür gab es eine Trainingsfahrt bis nach dem Pont-d'Arc mit 280 Kubik. Die KLZ-ler fanden es super!
Am Renntag war immer noch nicht klar, ob das Rennen durchgeführt werden konnte. Der Pegel war immer noch hoch, aber weiterhin am sinken. Zuerst wurde der Rennstart um eine Stunde verschoben. Danach war aber klar: es steht einem Start nichts mehr im Weg, alle Sicherheitsbedingungen sind erfüllt.
Sieben KLZ-ler starteten beim Massenstart um 12 Uhr. Einige davon bereits “alte Hasen”, andere mit gemischten Gefühlen vor ihrem ersten Start. Eindrücklich war wie immer der Start, wenn über 600 Boote gleichzeitig losfahren und sich die sonst eher ruhige Startstelle auf der Ardéche in ein Meer von Wellen verwandelt und alle die optimale und schnellste Route suchen, bevor dann die erste Engstelle kommt.
Der immer noch sehr hohe Wasserstand hatte zur Folge, dass alle KLZ-ler die 29 km-lange Strecke durch das Weltkulturerbe Ardéche-Schlucht unter zwei Stunden ins Ziel schafften und neue Rekordzeiten gefahren wurden.
Tolle Resultate lieferten Samuel Peter mit seinem 17 Rang bei den Kajak Elite und SaraKopp/Mia Schläppi im K2 mit ihrem 4. Rang bei den K2-Elite