Kanu: Weltmeisterschaften auf der Muota

Melanie Mathys holt Bronze im klassischen Rennen

Reto Schläppi

Der Auftakt zu den Weltmeisterschaften Kanu im Muotathal gelang der de Solothurnerin Melanie Mathys. Im klassischen Rennen über die lange Distanz konnte sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden und schaffte den erhofften Sprung aufs Podest. Gewonnen wurde das Rennen auf der Muota von der Tschechin Martina Satkova vor der Französin Manon Hostens.

Bis zur Rennhälfte lag die Solothurnerin noch auf Silberkurs, verlor aber nach einer nicht ganz optimalen Route im schwierigen Schlussteil beim Muotastein kurz vor der Zielpassage noch Zeit und so konnte die Französin Hostens den zweiten Rang holen. Melanie Mathys holte die geplante Medaille, obwohl der Erwartungsdruck von allen Seiten bei der Heim-Weltmeisterschaft sehr gross war und sich Mathys während dem Rennen nicht optimal fühlte.

Auch die anderen Solothurner zeigten eine gute Leistung. Nico Meier startete furios und gehörte bei der ersten Zwischenzeit zu den Besten. Im zweiten Teil verlor er dann nicht im gleichen Tempo durchziehen und verlor noch einige Ränge. Mit seinem 17. Schlussrang war er aber zufrieden, war es doch seine erste Top-Zwanzig Klassierung an einer Elite-Weltmeisterschaft.

Nichts zu verlieren hatte der Langendörfer Robin Häfeli. Für den Solothurner Junior war bereits die erreichte WM-Selektion eine tolle Leistung. Für ihn ging es darum, an diesem Grossanlass wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Um dann an den Junioren-Europameisterschaften im August in Skopje seine Topleistung abrufen zu können. Robin Häfeli zeigte aber ein beherztes Rennen und verpasste mit Rang 31 nur ganz knapp den Sprung in die vordere Ranglistenhälfte.

 

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