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Wintercup 2 auf dem Rhein in Schaffhausen Solothurner Kanuten gut in Form Kristin Amstutz Beim zweiten Rennen der Wintercupserie 2011/12 in Schaffhausen hatten die teilnehmenden Kanuten nicht nur gegen die Zeit zu kämpfen, auch das garstige Wetter und der starke und böenartige Wind machten vor allem den Nachwuchsfahrern zu schaffen. So hatte die Sicherheitscrew auf den Rettungsbooten deutlich mehr Einsätze als in einem normalen Rennen und zahlreiche gekenterte Kanuten mussten ans Ufer gebracht werden.
Ihre gute Form bewies die Solothurner Favoritin bei den Juniorinnen, Melanie Mathys. Sie siegte in ihrer Kategorie mit deutlichem Abstand und musste sich im Kampf um den Tagessieg nur gerade der wieder einmal überragenden Altmeisterin, Sabine Eichenberger, geschlagen geben. Allerdings bekam Melanie Mathys überraschend Druck aus den unteren Kategorien. Die erst fünfzehnjährige Nidwaldnerin Selina Zimmermann klassierte sich nur sehr knapp hinter Mathys und gar auf dem dritten Gesamtrang bei den Damen. Melanie Mathys: " Etwas überrascht war ich schon, als ich bemerkte, dass meine Nationalmannschaftskollegin Selina am Schluss so knapp hinter mit lag. Sie hat ja bereits im letzten Jahr mit sehr guten Leistungen geglänzt, aber jetzt hat sie offensichtlich noch einmal einen Leistungssprung gemacht." Ihre Trainerin Kristin Amstutz Schläppi ergänzte, dass es so etwas wie ein Déja-vu sei; auch Melanie Mathys sorgte als Fünfzehnjährige für Aufsehen mit ihren Erfolgen, wurde Junioren-Weltmeisterin und kämpfte bereits mit den Elite-Frauen um die Medaillen mit. Die grosse Abwesende und Pechvogel war die Solothurnerin Chantal Abgottspon. Sie hatte sich eigentlich den Gewinn des Wintercups 2011/12 zum Ziel gesetzt, kugelte sich aber kurz vor Jahreswechsel erneut die Schulter aus und befindet sich jetzt wieder im Aufbautraining. Obwohl die Verletzung wieder verheilt ist und sie auch wieder auf dem Wasser trainiert, verzichtete sie auf Anraten ihres Sportarztes noch auf den Wintercup in Schaffhausen und will dann im März beim Wintercup-Finale in Brugg wieder mitkämpfen. Gut im Schuss zeigte sich auch der Solothurner Nachwuchs. Sowohl bei den Jüngsten, den erst 12 jährigen Benjaminen, als auch bei den Schülern (13/14 Jahre), sind die Solothurner Nachwuchsfahrer an der Spitze des Wintercup-Zwischenklassementes zu finden und sie dürfen sich mit einer weiteren guten Leistung den letzten beiden Rennen in Brugg berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen.
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Resultate:
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